Keine Nabelschau: Triratna und soziales Engagement

Die Entwicklung von Mitgefühl und die Erkenntnis unserer Verbundenheit mit der Welt ist wesentlicher Bestandteil buddhistischer Übung. Oft sind die Motive zur Aufnahme einer Meditationspraxis zunächst rein selbstbezogen: Man sucht innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Geistesfrieden usw. Eine wirksame Meditationspraxis wird uns im Laufe der Zeit aber auch für die Welt um uns herum öffnen. Wir werden empfänglicher für die Belange anderer. Buddhistische Praxis hat immer auch eine soziale Dimension. Buddhisten suchen nicht nur persönliche Erleuchtung, sondern auch nach Möglichkeiten, die Gesellschaft, in der sie leben, positiv zu beeinflussen.

Vieles davon geschieht aus individueller Initiative und im kleinen Rahmen. So engagieren sich etwa Angehörige von Triratna ehrenamtlich als Gefängnis-Seelsorger, in der Sterbebegleitung, Jugendarbeit oder als Mediatoren. Viele Menschen in Triratna sind als Sozialarbeiter, Lehrer, Psychologen, Ärzte, Altenpfleger u.ä. in sozialen Bereichen tätig und bemühen sich um eine positive Wirkung auf ihr Umfeld - aus Mitgefühl und Verbundenheit.

Es gibt aber auch kollektive Projekte gesellschaftlichen Engagements in der Triratna-Gemeinschaft. Das größte ist sicherlich der Karuna-Trust, eine englische Hilfsorganisation, die seit 30 Jahren zahlreiche Initiativen in Indien finanziell unterstützt, und seine kleinere Schwesterorganisation Karuna Deutschland. Lesen Sie Näheres dazu in den jeweiligen Untermenüs.

Knastgeschichte (von Dh. Sarvananda)

Sich dem Leiden der Welt öffnen (von Dh. Subhuti)

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