Indirekte Methoden: Körperarbeit

Der buddhistische Übungspfad ist ein systematisches Training des Geistes. Direkte Methoden der Arbeit am Geist sind Meditation und Reflexion, doch es gibt auch eine Fülle „indirekter" Methoden, auf den Geist positiv einzuwirken.

Dazu gehören auch bestimmte Formen von Körperarbeit. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Körperliche Gesundheit und Vitalität sind eine gute Basis für die Übung von Meditation. Daneben können Körperübungen helfen, die Aufmerksamkeit zu schulen und nach innen zu richten. Das gilt besonders für Disziplinen wie zum Beispiel Yoga, Tai Chi, Qigong, Kum Nye oder Karate, die Achtsamkeit und Konzentration bei der Ausführung der Bewegungen betonen.

Viele Triratna-Zentren bieten deshalb auch Kurse in solcher achtsamer Körperarbeit an. Nicht selten entwickeln Menschen über das Training des Körpers – indem sie lernen, Formen feiner oder grober Energie wahrzunehmen – Interesse an inneren Prozessen und an einem Training des Geistes. Daher können körperliche Disziplinen wie z.B. Yoga eine Brücke zur Meditation schlagen.

Die Triratna-Zentren in London und Manchester betreiben Gesundheitszentren mit dem Namen Bodywise. Beide werden als „Betriebe rechten Lebenserwerbs" von Teams von Buddhisten geführt, obgleich auch nicht-buddhistische Therapeuten hier arbeiten. Von Yoga über Akupunktur, Alexandertechnik und Reiki bis zu Massage bieten die Bodywise-Zentren ein breites Spektrum von Körperarbeit und alternativen Therapieformen an. Infos unter: www.bodywisehealth.org (london) und www.bodywisenaturalhealth.co.uk (Manchester)

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