Die Vergegenwärtigung des Atems

Die Vergegenwärtigung des Atems ist eine der ältesten und bekanntesten Meditationsformen. Bei dieser Meditation wählt man den Atem als Objekt der Sammlung. Der Übende richtet seine Aufmerksamkeit auf die Empfindungen des Atemflusses, ohne ihn zu beeinflussen. Dabei bemerkt man schnell die Neigung des Geistes, von einer Sache zur anderen zu springen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen - mit einiger Übung wird Ihnen diese Methode ermöglichen, ganz in den gegenwärtigen Augenblick mit seiner Fülle des Erlebens einzutauchen.

Die Vergegenwärtigung des Atems hilft Achtsamkeit (oder Gewahrsein) zu entwickeln, die Fähigkeit zu aufmerksamen, wachem Wahrnehmen und klarer Bewusstheit, die eine Schlüsselrolle im buddhistischen Übungssystem einnimmt. Sie ist auch eine hervorragende Methode, um die höheren meditativen Zustände zu kultivieren, die man "Dhyana" nennt. Schließlich ist die Vergegenwärtigung des Atems auch ein gutes Gegenmittel zu Rastlosigkeit, Nervosität und Zerstreutheit und hilft Ihnen zu entspannen: Die Sammlung auf den Atem wirkt sich positiv auf die gesamte körperliche und geistige Verfassung aus.

Diese Meditationsübung wird bei uns in vier Abschnitten unterrichtet, wobei zu Beginn das Zählen der Atemzüge als Hilfsmittel zur Konzentration eingesetzt wird. In den nachfolgenden Phasen vertieft sich die Sammlung, so dass solche Hilfsmittel nicht mehr nötig sein werden.

Eine Audiodatei mit einer Einführung in diese Praxis sowie eine durchgeleitete Meditation können sie hier downloaden.

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