Gründungstreffen des Internationalen Triratna-Rates

Am Abend des 22. August 2011 begrüßte Bhante Sangharakshita im Retreatzentrum Padmaloka 36 Ordensangehörige - Repräsentanten der Triratna-Gemeinschaft aus der ganzen Welt - und gab der ersten Versammlung des "Internationalen Triratna-Rats" seinen Segen. Triratna ist seit seiner Gründung vor 44 Jahren enorm gewachsen und man findet heute Ordensangehörige und Triratna-Projekte in allen fünf Kontinenten. Autoritätsstrukturen gibt es in Triratna nicht - jedes Ordensmitglied und jedes Triratna-Projekt ist für sich selbst verantwortlich. Wie kann eine solch große Bewegung trotzdem Kohärenz und innere Einheit bewahren? Wie können 1800 über den Globus verstreute Ordensangehörige miteinander kommunizieren? Der Internationale Rat ist ein neues Gremium, das die internationale Kommunikation und Koordination von Triratna erleichtern will. Er bringt Ordensangehörige aus allen Strängen und geographischen Gebieten der Triratna-Welt zusammen. Triratnas drei "Stränge"
Drei große Teilbereiche ("Stränge") lassen sich innerhalb Triratnas unterscheiden. Sie überlappen einander natürlich, doch bilden unterschiedliche Schwerpunkte. 1. Zum einen den Orden selbst - der ein reges Eigenleben führt und in lebendigem Austausch steht. Hier gibt es die lokalen Kapitel, regionale und überregionale Ordenswochenenden, regionale, nationale und (alle zwei Jahre) internationale Ordenskonvente. Zwei Ordenskoordinatoren (Parami und Mahamati) halten den Überblick über den gesamten Orden und vielerorts gibt es auch regionale Ordenskoordinatoren. 2. Das Kollegium der Öffentlichen Präzeptoren - es besteht aus den derzeit 33 Ordensangehörigen, die die letztendliche Verantwortung für die Aufnahme von Menschen in den Triratna-Orden tragen. Sie gehören zu den erfahrensten Praktizierenden unserer Gemeinschaft und bilden in mancher Hinsicht das "Herz" unseres Ordens. 3. Die Triratna-Bewegung - ist die Summe aller Projekte, die Ordensmitglieder ins Leben gerufen haben, im Wunsch den Dharma in unsere Welt zu tragen (Zentren, Retreatzentren, buddhistische Betriebe, Hilfsorganisationen, buddhistische Verlage, Kunstprojekte, humanitäre Projekte usw.) sowie all der Menschen, die in diesen Projekten mitwirken und mitpraktizieren.

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